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Welche Organisationen brauchen Menschen?

  • Wie werden Organisationen darauf vorbereitet, auf unbekannte Situationen angemessen reagieren zu können?
  • Wie können Organisationen ihre Mitarbeiter und Führungskräfte in anspruchsvolle Veränderungsvorhaben einbinden?
  • Wie sollten Organisationen vorhandene Prozesse hinterfragen, um Verbesserungspotentiale zu erkennen?

Diese spannenden Fragen standen im Mittelpunkt meiner Fortbildung zur Unternehmensberatung und Organisationsentwicklung beim Metaforum Sommercamp 2019 in Abano Terme mit Julia Andersch und Oliver Martin als Seminarleitung und vielen internationalen Kolleginnen und Kollegen aus der Organisationsberatung und -entwicklung.

Auf Grundlage der Konzepte von Trigon und SySt wurden Ansatzpunkte, Wesenselemente, Basisprozesse und viele Methoden für Entwicklungsprojekte in Organisationen intensiv bearbeitet. Mit einer OE-Landkarte wurden Wege, Ziele und Zwischenstationen sichtbar und begehbar gemacht.

Aufgrund meiner Tätigkeit bei der Bayerische Akademie für Verwaltungs-Management habe ich viele Aspekte auf die besonderen Anforderungen der öffentliche Verwaltung insbesondere in Kommunen gespiegelt. Wie die Ansätze in Rathäusern, bei Mitarbeiterinnen und Chefs konkret wirksam und weiterhelfen können, hat mit ständig beschäftigt.

Die Forderungen nach einer wirkungsorientierten Verwaltungsmodernisierung, einer beteiligungsorientierter Verwaltungsarbeit oder einem selbstbewussteren Verständnis als Arbeitgeber sind nur einige Anknüpfungsmöglichkeiten für eine fokussierte Weiterentwicklung. Auch über akute Problemfelder (Konflikte, Prozessanalysen oder Führungskräfteentwicklung) kann ein Zugang erfolgen. Aus systemischer Sicht können die Wechselwirkungen zwischen Identität und Strategien, Strukturen und Menschen, Abläufen und technischen Rahmenbedingungen gezielt genutzt werden.

Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl in Bayern werden auch die neuen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aktivierende Impulse für die Organisationsentwicklung in ihrer Verwaltung setzen wollen bzw. müssen.

  • Gute Prozesse liefern schnelle und qualitativ hochwertige Ergebnisse.
  • Moderne Arbeitsmittel unterstützen die Zusammenarbeit im Rathaus, mit Bürgern und Interessensgruppen.
  • Eine kommunale Strategie wird im Zusammenspiel von Rat und Verwaltung erarbeitet.
  • Die Identität der Verwaltung macht eine attraktive Ausstrahlung auf dem Arbeits- und Bewerbermarkt sichtbar.
  • Die Belegschaft spürt eine Wertschätzung für ihre Arbeit und ihr Engagement.
  • Der Aufgabenkatalog und die Zuordnung im Rathaus sind transparent geregelt.

Mit Blick auf die Tage in Abano kann ich mir vorstellen, dass auch Mandatsträger sich auch als Organisaionsentwickler verstehen, um sich selbst gut und bewusst in die Verwaltung hineinzuversetzen und gleichzeitig ein mutiger Motivator/eine mutige Motivatorin für Veränderungen vor Ort zu sein.

In Zukunft möchte ich an dieser Stelle meine Fragen und Ergebnisse gerne weiter ausführen und hoffe, dass der ein oder andere Leser davon profitieren kann.

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